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Gründungsteam: DI Dr. Bernhard Lutzer, Eric Ryan Weisz LL. B. M. A. (CEO), DI Armin Kirchknopf B. A. M. A. B. Sc. | © Carola Berger/Circly GmbH

Circly

Das St. Pöltner Unternehmen entwickelt einen KI-Baukasten, der auch kleinen Unternehmen ermöglicht, verderbliche und schnell drehende Waren mithilfe selbstlernender Software ohne Ausschuss zu bewirtschaften.

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Der Handel in Europa produziert jährlich viele Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle. Dabei gilt ein Drittel des Ausschusses als vermeidbar.  Bedarfsplanungen finden mit statistischen Methoden auf Basis standardisierter Datenmodelle und teilweise gar in Excel-Tabellen statt. Das Problem dieser Verfahren ist, dass sie sich ausschließlich an der Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten orientieren und externe  Faktoren wenig in Betracht ziehen. Zudem haben kleine und mittelständische Unternehmen kaum Zugang zu den branchenrelevanten  Datensätzen. Die Folge sind Ineffizienzen und erhöhte Kosten durch gebundenes Kapital, Ausgaben für Transport, Lagerung und Handling  und im schlimmsten Fall die Entsorgung von wertvollen Ressourcen wie Lebensmitteln und anderen verderblichen Gütern.


Baukasten auf KI-Basis
Die Gründer Eric Ryan Weisz, Armin Kirch-knopf (die beiden lernten sich Anfang 2019 bei einem Hackathon kennen) und Bernhard Lutzer (er komplettierte als Experte für Pro-zessanalyse das Team) wollen mit Circly KI-gestützte Absatz- und Nachfrageprognosen auch in kleinen  und mittleren Unternehmen verfügbar machen. Sie entwickeln einen für alle Unternehmensgrößen passenden Bau-kasten, in dessen  Hintergrund ein Federated-Machine-Learning-Konzept arbeitet. Durch vorkonfigurierte KI-Modelle ist es kleinen Unternehmen möglich, ohne Fachwissen das Potenzial von Big Data, maschinellem Lernen und Data-Science zu nutzen, um genaue und flexible Bedarfs-, Umsatz- und  Budgetprognosen zu berechnen. Die Bedarfsvoraussagen von Circly sind genauer als die von anderen Anbietern und führen zu einer  deutlichen Ressourceneinsparung.


KI für alle
Die Algorithmen von Circly sind bereits im Einsatz. Erste Versionen arbeiten in einer bekannten Drogeriekette, bei der Österreichischen Post und in Versuchsprojekten des Lebensmittelgroßhändlers Kastner. Primäre Zielgruppe von Circly sind produzierende und handelnde  Unternehmen aus dem Bereich schnell drehender (FMCG) und verderblicher Produkte (wie z. B. Lebensmittel und Kosmetika). Das Ziel von Circly ist es, auch nichttechnischen Anwenderinnen und Anwendern die Nutzung von KI und Machine-Learning zugänglich und nachhaltiges Management durch bedarfsgenaue Planung auf allen Unternehmensebenen verfügbar zu machen.

www.circly.at

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